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4. Jugend-Open 2008

Bild: HNA, Koch

Timm hat Glück. Das war nur ein Trainingsspiel - um dem unwissenden Reporter die Regeln zu erklären. "Schach ist nicht schwer", sagt Timm. So leicht sogar, dass er mittlerweile seine Mutter regelmäßig besiege, freut sich der Sprössling. Und auch im Turnier läuft es gut.

Zwei Spiele hat Timm gewonnen, eins verloren. Gespielt wird im Schweizer System, nach dem jeweils die besseren und die schwächeren Spieler aufeinander treffen. "Ich bin natürlich auch aufgeregt", verrät Timm, der die Turniersituation ja noch nicht so gut kennt.

Um 13.15 Uhr wird zur nächsten Spielrunde aufgerufen. Der vierten von sieben an diesem Tag. Timm flitzt zum Aushang mit den angesetzten Partien und sucht sich seinen Platz. Ihm Gegenüber setzt sich ein Spieler aus Bad Berleburg auf den Holzstuhl. Torben heißt er. Beide schütteln sich die Hände. "Fairness gehört immer dazu", erklärt Heinz-Dieter Schmidt, Timms Trainer und Organisator des Turniers.

Nun beginnt die Partie. Nervös baumeln Timms Beine unter dem Tisch. Sein Kontrahent Torben kippelt dafür auf dem Stuhl hin und her. Die Denkerpose wird eingenommen, einmal, zweimal. Und dann kommt der Schlag. Auf die Uhr, nicht auf den Gegner. Zwanzig Minuten hat jeder Spieler Bedenkzeit in jeder Partie.

Für Timm scheint es gut zu laufen. Immer mehr Figuren seines Gegners räumt er vom Brett. Dabei kommentiert er dreist auch dessen Züge. "Eigentlich macht man das nicht, aber das müssen die jungen Spieler noch lernen", sagt Schmidt. Zehn Minuten dauert die Partie, dann hat Timm Torben matt gesetzt - sein dritter Sieg ist perfekt.

Am Ende des Tages wird Timm in seiner Altersklasse U 08 Dritter. Einen Pokal bekommt er dafür, eine Urkunde und einen Sachpreis. "Ich freue mich total", sagt Timm. Jetzt könne er in der Schule auch endlich von seinen Erfolgen erzählen. "Ich bin richtig stolz."Klick, klack, klick - gegen 17 Uhr wird das letzte Mal auf eine Uhr gehauen.

16.06.2008 (Von Aydogan Makasci)

(Veröffentlichung von Bild und Text durch HNA genehmigt)

Aus der HNA vom 17.06.2008

Erst klick, dann klack - und ab ins Matt

In der Sporthalle der Grundschule Simmershausen fanden die 4. Jugend-Schach-Open des SC Fuldatal statt

Fuldatal. Klick, klack, klick - die Atmosphäre in der Sporthalle der Grundschule Simmershausen hat etwas hypnotisierendes. Klick - Spieler eins ist am Zug, klack - nun ist Spieler zwei dran, klick. Wir sind beim Schach. Genauer: Bei den 4. Fuldataler Jugend-Schach-Open 2008. Und mit uns 131 begeisterte Spielerinnen und Spieler.

Einer davon ist Timm. Für den 7-Jährigen ist es das erste Turnier. Erst seit vier Wochen geht er regelmäßig zu den Übungsstunden. Zusammen mit seinem Vereinskameraden Mika (8) sitzt er konzentriert am Brett. "Springer am Rand ist eine Schand'", erklärt er fachmännisch - und verliert nach sieben Minuten doch.

Die Sieger U 08 v.l.: 5. Torben Afflerbach (Siegen), 4. Leonhard Hartmann (vereinslos), Mädchenpokal NIEMAND 1. Maurice Schirra (Lohfelden), 2. Kay Lukas Kersten (Kasseler SK) und 3. Timm Reinhardt (Fuldatal)

Die Sieger U 10 v.l.: 5. Christoph Schirmer (Breitenworbis), 4. Jannik Scherer (Fuldatal), Mädchenpokal Selina Jäschke (Fuldatal), 1. Robert Baskin (Frankfurt),  2. Moritz Rempe (Möhnesee) und 3. Fabian Hupfeld (vereinslos)

Die Sieger U 12 v.l.: 5. Vanessa Krauße (Bad Hersfeld), 4. Constantin Blaschke (Baunatal), Mädchenpokal Annabelle Schäfer (Hess. Lichtenau), 1. Bianca Stolcz (Mainaschaff), 2. Kilian Klug (Bergwinkel) und 3. Lukas Schneider (Haiger)

Die Sieger U 14 v.l.: 5. Dominik Brandt (Remagen), 4. Achim Bluhm (Neuberg), Mädchenpokal Sarah Pieck (Haiger), 1. Dennis Wagner (Lohfelden). 2. Christian Rosenkranz (Herborn) und 3. Markus Hahn (Ahnatal)

Die Sieger U 16 v.l.: 5. Kevin Kahleys (Brilon) 4. Henri Blaschke (Baunatal), Mädchenpokal Evelyn Miemelt (Alsfeld), 1. Julian Geske (Hofheim), 2. Benjamin Aslan (Fuldatal) und 3. Kenan Sancar (Herborn)

Die Sieger U 18 v.l.: 5. Alexander Donchenko (Gießen), 4. Andre Weber (Velmede), Mädchenpokal Sonja Maria Bluhm (Neuberg), 1. Luis Osswald (Kasseler SK), 2. Makan Rafiee (Kasseler SK) und 3. Mark Sergin (Kasseler SK)

Die Sieger des Betreuerturniers

Es war wiederum ein gelungenes Turnier.

 

 

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