- Rolf Engelhardt - Marburg - Kassel -

1900 Urgroßeltern Heinrich Saßmannshausen / Friederike Rebstock
Hintere Reihe bisher unbekannt (der Mittlere könnte allerdings der Bruder von Heinrich sein, der 1870 geborene Joh. Heinrich), vorne v.l.n.r.: Pauline (1896-1972) und Ernst (1892-1916), Uroma Friederike geb. Rebstock (1866-1933), Frieda (meine Oma, 1894-1964), Uropa Heinrich Saßmannshausen (1867-1941) und Heinrich jun.(1889-1973).

Ursprünglicher Wohnort der Urgroßmutter (und ihrer Vorfahren seit ca. 1740 bzw. 1800) war Saßmannshausen am Oberlauf der Lahn (heute ein Stadteil von Bad Laasphe). Die linke Aufnahme könnte das Abschiedsbild aus Saßmannshausen sein.
Die Familie erwarb nach kurzem Aufenthalt in Buchenau 1903 ein Haus in Wolfgruben. Dort verbrachte ich bei Pauline (allg. “Gote” genannt) und “Onkel Martin” (Engelhardt) viele Ferien. Heute wird das zwischenzeitlich veränderte Haus noch durch eine Enkelin von Friederike und Heinrich bewohnt, deren Vater Johannes auf dem linken Bild allerdings noch nicht erscheint (* 1903).

1916 Urgroßeltern Saßmannshausen/Rebstock mit Sohn Ernst, der kurz darauf bei Verdun fiel (für Kaiser, König, Vaterland, hurra, hurra, hurra !!!)

1938 Urgroßeltern Friedrich Wilhelm Engelhardt / Auguste geb. Funk
Friedrich Wilhelm (1867 - 1940) und Auguste geb. Funk (1862 - 1939) in ihrer Wohnung in der Marburger Metzgergasse 2. Der Engelhardt’sche Wohnort Marburg wurde vor 1837 durch den Großvater des links Abgebildeten, dem 1794 in Gombeth geborenen und in Hofgeismar bzw. Grebenstein stationierten “Garnisonssoldaten” Wilhelm E. (1794-1842) begründet. Engelhardts wohnten in der Judengasse (heute Schloßsteig), am Hirschberg 9, in der Untergasse 14, in der Metzgergasse 2 und am Alten Kirchhainer Weg 12 (an dem auch ich noch bis 1958 lebte, mit Großeltern, Eltern und meinen zwei Brüdern in einer vielleicht 55 qm großen 2-Zimmer-Wohnung mit großer Wohnküche, in der das Leben stattfand.). Der Sohn des Garnisonssoldaten, der Walkmüller Christian E., findet sich im Adreßbuch von 1876 (S. 36) im Haus Nr. 260 wohnend, und das stand am Hirschberg und gehörte dem Schuhmacher Wilhelm Textor.

Nach Hermann Langkabel “Marburg als Garnisonsstadt” brachte die Wiedererrichtung der kurhessischen Herrschaft 1813/14 auch Marburg wieder eine Garnison hessischer Truppen, ab 1835 nur noch in Kompaniestärke (einfach als Garnisonskompanie bezeichnet). Als Kaserne diente das Marstallgebäude auf dem Schloß; eine der Funktionen der Garnison war die Bewachung des im Schloß eingerichteten Zuchthauses. Der älteste Sohn der Abgebildeten war mein Opa Karl Engelhardt, der sich 1917 mit Frieda Saßmannshausen verlobte und 1921 heiratete.

1917 Großeltern Karl Engelhardt (1894-1961) und Frieda, geb. Saßmannshausen (1894-1964)

und rechts beim Spaziergang ca. 1930 mit den Kindern Hans (im Baum) und Erwin sowie der Schwester von Karl, Elisabeth, mit ihren Töchtern Gustche und Muschi. 

1916 Frieda Saßmannshausen mit ihrer Schwester Pauline (und 48 Jahre später)

Dank der rückseitigen Widmung für den Bruder Ernst lässt sich das linke Bild zeitlich exakt zuordnen:
Unserm lieben Bruder
zur ewgen Erinnerung
an seine Schwestern
Frieda & Pauline,
18. Jan. 1916.

Und auch hinter das rechte Bild schrieb meine Oma: Zum Andenken an das Neujahr 1964.

Großmutter Anna Maria Labus geb. Wieczorek (1885-1943)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

       als Konfirmandin ca. 1899           als junge Frau um 1910             ca. 1942 mit Tochter Hilde

Die Eltern Hans Engelhardt (1922 - 1997) und Hildegard geb. Labus (1922 - 2006)

von links: “Hänschen” als 9jähriger und 1935 auf dem Marburger Marktplatz als 13jähriger (vorne mit der Mütze), rechts Mutter Hildegard 1942 mit ihrer älteren Schwester Ruth

 

Die Brüder Peter, Rolf und Michael zu Besuch in Frankfurt 1952 und meine Eltern und Tochter in den 1980ern.

 

Guten Tag, darf ich mich vorstellen ?

Ich bin Lisa-Marie und seit dem 02.12.2011 auf der Welt, und mein Opa Rolf ist ganz verrückt nach mir.